Wie gesund ist Honig? Gesund ernähren im Alter

Honig gilt als sehr gesund nicht zuletzt für ältere Menschen. Foto TatianaMara via Twenty20
Honig gilt als sehr gesund nicht zuletzt für ältere Menschen. Foto TatianaMara via Twenty20

Honig – das süße und vor allem gesunde Allzweckmittel: Schon die Steinzeitmenschen schätzten Honig als süßes Nahrungsmittel. Bis vor wenigen Jahrhunderten allerdings holten sich die Menschen den Honig noch von den Wildbienen.

Erst als man mit den Klotzbeuten die Bienenvölker umsetzte, konnte man sie am Hofe etablieren. Zu dieser Zeit profitierten nur der Adel, und die Zeidler, so wurden die Imker zu dieser Zeit genannt, waren am Hofe hoch geschätzt. Es gab zu dieser Zeit noch keinen Zucker und so war Honig als Süßungsmittel nur dem Adel vorbehalten. So war sein materieller Wert zu dieser Zeit durchaus mit Gold vergleichbar und wurde ebenso geschätzt.

Gerade für ältere Menschen ist Honig heute ein wahrer Gesundbrunnen. Warum das so ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Wie gesund ist Honig?

Die Heilkraft des Honigs kannten lange vor unserer Zeitrechnung bereits Sumerer, Babylonier, Ägypter und Chinesen. Der griechische Arzt Hippokrates (460 bis 370 v. Chr.) verordnete Honig zur innerlichen und äußerlichen Anwendung, bei Fieber, zur Entwässerung und Entgiftung, zur Wundbehandlung, als Diät- und Kosmetikmittel.

Ob Honig hell oder dunkel, fest, cremig oder flüssig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die die Beschaffenheit des Nektars beeinflussen:

  • Aus welchen Pflanzen stammt er?
  • Wie groß und wie entwickelt waren die Blüten?
  • Welche Temperatur-, Licht-, Luft-, Sonneneinstrahlungs- und Windverhältnisse herrschen am Standort?
  • Ist der Boden feucht oder trocken, steinig oder sandig, gedüngt, reich oder arm an Mineralien?

Inhaltsstoffe von Honig

Verschiedene Zucker, Säuren, Stickstoffverbindungen, Mineralstoffe und Vitamine, Farb- und Aromastoffe im Nektar bestimmen die Eigenschaften der Honige. Jeder Honig, der naturbelassen abgefüllt wurde, kristallisiert mit der Zeit. Das ist kein Mangel der Qualität. Ganz im Gegenteil, wenn man Honig erhitzt (über 40 Grad Celsius) kristallisiert er nicht mehr. Jedoch sind auch alle wichtigen Inhaltsstoffe zerstört.

Honig besteht in erster Linie (zu 70 – 80 %) aus verschiedenen natürlichen Zuckerarten. Vor allem Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glukose). Diese natürlichen Inhaltsstoffe werden nach dem Verzehr sehr schnell in Energie umgewandelt. Glukose wird sofort, Fructose etwas weniger schnell ins Blut absorbiert. Honig bedeutet für den menschlichen Körper Energie pur, da keine chemischen Umwandlungsprozesse mehr nötig sind.

Des Weiteren enthält Honig die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium, Kieselerde, Eisen, Kupfer, Mangan, Chlor, Phosphor und Schwefel. Diese Mineralstoffe sind für den menschlichen Körper lebenswichtig. An Vitaminen finden sich im Honig u.a. kleine Mengen an Vitamin B1, B2, B6, C, Pantothensäure, Nikotinsäure, Folsäure und Biotin.

Gesundheitliche Wirkung

Die Herztätigkeit und das Nervensystem unterstützende Hormon Azetylcholin findet sich im Honig ebenso wie antibakteriell wirkende Stoffe (Inhibine) und Stickstoffverbindungen (zum Beispiel: Aminosäuren). Die für Geschmack und Geruch des Honigs ausschlaggebenden Säuren und Aromastoffe tragen zur Anregung der Verdauung bei.

Honig bei Erkältungen

Viele ältere Menschen wissen es noch: Früher war Honig ein beliebtes Hausmittel bei Erkältungen, entweder pur oder in Tee bzw. Milch eingerührt. Dieses Wissen sollten wir bewahren, denn auch heute noch kann Honig bei Erkältungen wahre Wunder bewirken.

Das macht guten Honig aus?

Ein guter Honig sollte unbedingt Bio-Qualität besitzen. Am besten erwerben Sie ihn direkt vom Imker. Hier können Sie sehen, wie die Bienenvölker gehalten werden und wie der Honig schließlich produziert wird. Bei Bio-Honig können Sie sicher sein, dass keine schädlichen Zusatzstoffe enthalten sind und keine solchen Stoffe zur Produktion verwendet werden.

Drei beliebte Honigsorten

Waldhonig: Waldhonig entsteht nicht aus dem gesammeltem Blütennektar, sondern aus Honigtau, den Ausscheidungen pflanzensaftsaugender Insekten. Dadurch erhält der Waldhonig sein herbes, würziges Aroma

Blütenhonig: Besteht hauptsächlich aus Nektar, den die Bienen aus den Blüten von Pflanzen sammeln – eine wässrige Flüssigkeit, die in Form von Drüsensekret im Inneren der Blüte produziert wird.

Rapshonig: Das „Weiße Gold” verdankt den Namen seiner hellen Farbe, die an Perlmutt bzw. Elfenbein erinnert. Er begeistert durch ein mildes Aroma.

Fazit

Was früher gut war, ist heute auch noch. Honig gehört zu den gesündesten Nahrungsmitteln überhaupt. Daher sollten auch Sie möglichst täglich Ihren Löffel Honig essen. Das dürfte nicht schwer sein, schließlich schmeckt er auch noch besonders gut!

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